Das Pferd ohne Namen

Am Morgen geht Mia in alter Frische zur Schule.           
Dieses Mal geht sie einen anderen Weg als sonst.
Als sie fast bei der Schule ist, bleibt sie an einer Weide stehen. Auf der Weide stehen drei Pferde.
Eins sieht ganz weiß aus, ein anderes ist braun mit weißen Flecken und das letzte ist ganz schwarz.
 Mia findet das ganz Schwarze am schönsten.
„Oh, jetzt muss ich los, sonst komme ich zu spät, und wenn ich zu spät komme, muss ich nachsitzen“, sagt Mia.
Als die Schule vorbei ist, geht sie nicht nach hause, sondern auf den Pferdehof, wo die drei Pferde stehen. Da kommt ihr ein alter Mann entgegen. Er spricht zu Mia. ,,Hallo, ich heiße Ullrich Rogen, und wie heißt du?“ ,,Ich heiße Mia.“ ,,Hallo Mia, was möchtest du?“ Mia antwortet: ,,Ich wollte bei ihnen die Ställe ausmisten und dafür bei ihnen reiten lernen.“ ,,Wenn du so viel Lust auf ausmisten hast, ich könnte schon Hilfe brauchen.“ ,,JIPI , endlich lerne ich reiten! Danke Herr Roggen. Ich komme gleich heute Nachmittag, ja?“ ,,Meinetwegen, ich habe Zeit. Nach dem Reiten hilfst du mir aber den Stall auszumisten.“ ,,Ok, ich bin einverstanden.“, sagt Mia. Am Nachmittag geht Mia auf dem Pferdehof. Herr Rogen wartet schon mit dem schwarzen Pony auf Mia.
,,Hallo Mia, da bist du ja.“ ,,Hallo, Herr Rogen, wie heißt das Pony?“, fragt Mia. ,,Das Pony hat noch keinen Namen Mia.“, sagt Herr Rogen. Darauf sagt Mia: ,,Nennen wir sie doch einfach Blacky.“ "Ok, meine Schöne. Du heißt jetzt Blacky.“, sagt Herr Roggen. Dann sattelt Mia Blacky.
,,Das machst du schon gut. Wenn du beim Reiten auch so gut bist, dann muss ich dir ja gar nicht mehr helfen.“ ,,Oh, das wusste ich nicht, Herr Roggen.“, sagt Mia zu Herrn Roggen. ,,Komm in die Halle, wenn du fertig bist.“ ,,Ok, bin gleich so weit, wo ist denn die Halle?“ ,,Die ist gleich neben den Ställen, Du weißt ja wo die Ställe sind ,oder?“ ,,Na klar weiß ich das, bin gleich da.“, sagt Mia. ,,Wir wollen beginnen. Steige bitte auf. Gut so, mache so weiter. Ich weiß, du kannst das schaffen. Ich glaube du kannst Morgen Nachmittag schon eins von den GROßEN schwarzen Reiten.“ ,,JIPI, danke Herr Roggen.“
,,Keine Ursache. Trabe mal an, und dann versuche mal anzugaloppieren.“ ,,Ok, ich versuche es.“ ,,Du kannst schon gut galoppieren. Fall mal wieder in den Trab. Vergiss nicht, dass du hoch gehen musst beim Trab. Gut so, jetzt fall in den Schritt.“ ,,Okay, ich bin schon im Schritt, was soll ich jetzt machen?“ ,,Reite bitte auf und steige ab.“, sagt Herr Roggen. Als Blacky geputzt und gestriegelt ist, machen sie die Boxen sauber. ,,Ich bin schon fertig.“ ,,Du bist aber schnell. Hast du auch alle Ställe auf Deiner Seite fertig?“ ,,Ja, ich hab auch deine Restlichen gemacht.“ ,,Danke, Mia.“  ,,Gern geschehen Herr Roggen.“ Dann geht sie nach Hause. ,,Bis Morgen, Herr Roggen.“ ,,Bis Morgen, Mia.“
 ,, Hallo Mama.“ ,, Hallo Mia. Und, wie war  deine erste Reitstunde?“ ,,Super, ich bin heute auch schon galoppiert.“ ,,Echt, ist das wahr?“ ,, Ja, das ist wahr.“ ,,Cool, jetzt gehe dich bitte waschen.“ ,,Ok, bis gleich.“ Mia verschwindet im Badezimmer. Nach dem Waschen geht sie ins Bett. ,,Gute Nacht, Mia.“, sagt ihre Mutter. ,,Gute Nacht, Mama.“ Nach einer halben Stunde schläft Mia ein. Am Morgen legt Mia einen Zettel für ihre Eltern auf den Tisch. Auf dem Zettel steht:
Liebe Mama, mache dir BITTE keine Sorgen. Ich bin Auf dem Pferdehof.
Deine Mia 
Dann nimmt Mia sich ein hart gewordenes Brot und geht los. Als sie auf dem Pferdehof ankommt, ist dort ein großes schwarzes Pferd an einem Pfahl angebunden. ,,Hallo, Mia.“ ,,Herr Roggen, haben sie mich aber erschreckt. Reite ich heute das Pferd?“
,,Wenn du möchtest, gerne.“ ,,Danke, Herr Roggen.“ ,,Dann fang mal an zu putzen.“ ,,Ok.“
Nach einer viertel Stunde ist sie fertig. ,,Wie heißt das Pferd?“ ,,Das Pferd heißt Coco.“ ,,Schöner Name, Coco.“ ,,Jetzt steig auf, gehe los und reite einen Zirkel. Gut, trab an und galoppiere dann an.“ ,,Und jetzt?“ ,,Jetzt halte an und dreh dich auf der Stelle.“ ,,Wie soll ich das machen?“ ,,Lass den linken Zügel locker und ziehe den rechten an.“ ,,Ok.“ Nach einer Stunde sind sie fertig. ,,Komm jetzt, du musst Coco jetzt putzen.“ ,,Ok, ich komme schon.“ ,,Bist du fertig?“ ,,Ja, ich bringe sie jetzt auf die Weide.“ ,,Ok, mach das.“ Danach mistet Mia mit Herrn Roggen die Ställe aus. ,,Ich muss jetzt los, meine Freundin Maria kommt gleich.“ ,, Na gut ,tschüß Mia, bis Morgen und noch viel Spaß.“  ,, Danke, werde ich haben. Tschüß.“ Als Mia zu hause ist, kommt ein Auto. Im Auto sitzt Maria. „Hallo Mia.“ ,,Hallo Maria.“ ,,Ich hab mich schon gefreut dich mal wieder zu sehen.“ ,,Ich mich auch.“ ,,Was machen wir heute?“ ,,Wir werden Reiten.“ ,,Echt?“ ,,Ja, wir werden da drüben reiten.“ ,,Oh super.“ Dann gehen sie los. Als sie beim Pferdehof ankommen, wunderte sich Herr Roggen, dass Mia mit ihrer Freundin Maria da ist. ,,Hallo, ich heiße Herr Roggen.“ ,,Hallo ich heiße Maria.“ „Hallo, wollt ihr Reiten?“ „Ja, wir wollen reiten.“
,,Kann ich dann erst einmal ein kleines Pony haben?“ ,,Na klar kannst du ein kleines Pony haben.“ ,,Super, wann geht es los?“
,,Wir können gleich anfangen wenn ihr wollt.“
,,Ok, Herr Roggen, wir fangen an.“ So ging es fast jeden Tag. Herr Roggen und Mia wurden beste Freunde.   
Ende

Diese Geschichte hat Nele S. geschrieben.